Gas und Hitz erzeugen Stress in der Hochdruckpumpe

Kavitation ist die Bildung und Auflösung von Gasblasen in Flüssigkeiten durch Druckschwankungen.

Kavitation in der Hochdruckpumpe:
Durch Drosseleffekte an Querschnittsverengungen, wie z.B. in Ventilen, Spalten und in der Gurtpeitsche, kommt es zu Druckabsenkungen, bei denen die freie, ungebundene Kohlensäure ausgast. In Bereichen höheren Druckes, z.B. an den Hochdruckdichtungen und durch den Staudruck unmittelbar vor der Düse, werden die Gasblasen zu Mikroblasen zerschlagen. Dabei kommt es zu Implosionen unter Freisetzung hoher Kräfte und Temperaturen.

Schäden:
Die Hochdruckdichtungen werden hohen Temperaturen ausgesetzt wodurch deren Standzeit sehr stark abnimmt, während Ventile (Checkvalves) durch Implusionskräfte platzen. Bei Rubin- und Saphirdüsen beobachtet man meist ein frühzeitiges Ausbrechen der Düse an der Wassereintrittskante.

Wasserqualität:
Analytisch geht dieser Mangel in der Wasserqualität aus einer Säurekapazität Ks4,3 < 1 mmol/l, sehr niedriger Wasserhärte und Konduktivität hervor. Die Säurekapazität ist darin ein Indikator für die Fähigkeit eines Wassers Kohlensäure zu binden. Man findet diese Wässer vor allem in Gegenden mit mineralarmen Böden und auf felsigen Untergründen.

Weitaus häufiger als durch natürliches Frischwasser wird Kavitation jedoch durch Umkehrosmosetechnik künstlich erzeugt!

Überprüfen Sie Ihr Schneidwasser selbst!

Nehmen Sie zwei saubere, durchsichtige und verschließbare Flaschen. Füllen Sie eine randvoll mit Leitungswasser und die andere mit Osmosewasser. Beide Behälter werden gut verschlossen, kurz und kräftig geschüttelt und danach für 1-2 Tage bei Raumtemperatur unberührt stehen gelassen. Bilden sich im aufbereiteten Wasser mehr Gasblasen an der Behälterwand als im unaufbereiteten Wasser, stehen Sie vor einem Problem, welches Sie beheben sollten.

Erhebliches Einsparpotential: Je nachdem, wie stark die Bläschenbildung ist, und wie intensiv die Schneidanlage genutzt wird, können Sie hier jedes Jahr über 10.000,- € an Ersatzteilkosten einsparen.

Daher haben bereits viele Unternehmen ihre Osmosetechnik durch eine chemiefreie Wasseraufbereitung ersetzt und ihre Standzeiten von ca. 50h auf über 500h erhöht.

Gashaltiges Wasser beeinträchtigt die Schnittqualität erheblich!
Wenn extrem gashaltiges Wasser an der Düse austritt, wird der Wasserstrahl durch das unter Atmosphärendruck stark expandierende Gas abgelenkt. Nicht nur der überdurchschnittlich hohe Verschleiß an Fokussierrohren zeigt das Problem an, sondern auch eine auffallend raue Schnittqualität.

Eine optimale Performance der Hochdruckpumpe ist in hohem Maß davon abhängig, ob bei der Wasseraufbereitung alle Mängel in der Wasserqualität berücksichtigt und abgestellt wurden.

Unsere chemiefreie Filtertechnik optimiert alle standzeitmindernden Faktoren der Wasserqualität mit drei aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen:

  • filtern und oxidieren
  • enthärten und entgasen
  • binden und schützen

Höhere Betriebssicherheit durch weniger Ausfälle Schnelle Amortisation und Kostenersparnis durch Verlängerung der Wartungsintervalle.